Im Heimathaus wird das seinerzeitige "Stöckl" (Unterkunft für die wandernden Handwerksburschen - Heimatbuch Seite 234) wieder hergestellt. Befindet man sich dann im ehemaligen "Stöckl", so ist das Besondere daran, dass man nun direkt auf Augenhöhe mit zwei überdimensionalen Bildern ist: eines zeigt den Verlauf den Pferdeeisenbahn von der Waldheimat bis zum Friedenshort, das andere Gallneukirchen vom Linzerberg aus betrachtet.

 

       Verlauf der Pferdeeisenbahn (Ausschnitt)                    Gallneukirchen vom Linzerberg um 1820

Heute am 25. Feber 2019 ist der Durchbruch vom ehemaligen Sitzungszimmer (jetzt Kramerladen) geschaffen worden. Mit Hilfe der Mitarbeiter des Bauhofes wurde eine Tür ausgebrochen. Wie in alten Häusern so üblich, gibt es immer wieder Überraschungen. Man sieht dies an den Bildern. Kurzfristig mussten wir unsere Strategie ändern und auf die geänderten Umstände reagieren. Schlussendlich haben wir es geschafft. Das Fenster mit Gitter wurde seinerzeit einfach zugemauert. Den Sinn dieses vergitterten Fensters werden wir hoffentlich noch in Erfahrung bringen. Jedenfalls war es eine sehr staubige Arbeit. Morgen wird noch ein Überleger eingezogen und verputzt. Dann sind die Vorarbeiten für den Zimmermann abgeschlossen und es kann mit dem Deckeneinzug im ehemaligen Stöckl begonnen werden. Bald werden wir das fertige Werk sehen. Die Freude darauf ist jedenfalls riesengroß.

Die Arbeiten gingen zügig voran. Am 05. und 06. März 2019 wurde das "Turmzimmer" geteilt. Es wurde eine Decke eingezogen und somit das alte "Stöckl" wieder hergestellt. Die überdimensionalen Bilder schauen auf Augenhöhe betrachtet einfach herrlich aus. Der Blick vom Linzerberg auf Gallneukirchen (1820) und der Verlauf der Pferdeeisenbahn - ein traumhaftes Bild. Diese Mühe hat sich sicher gelohnt.

Am 11. März 2019 hat der Maler begonnen den Kramerladen und anschließend das Stöckl neu auszumalen.

Die neue Farbe tut dem Zimmer gut und alles schaut sehr frisch aus.

Es ist der 13. März 2019 und das Stöckl ist fertig. Eine sehr gelungene Beleuchtung rundet das Zimmer zu einem Schmuckstück ab. Die letzten beiden Bilder sind der der I-Punkt auf das Ganze. Zuerst der Blick vom Kramerladen über den Hof ins "Stöckl" und dann im "Stöckl" vor den beiden imposanten Bildern. Ein Erlebnis sondergleichen.

 

Am 18. März 2019 wurde der Raum in dem die Turmuhr steht mit Spots an der Decke versehen. Die Lichtverhältnisse sind nun ausgezeichnet und die Turmuhr kommt nun so richtig zur Geltung.

 

Das Turmzimmer wurde am 19. und 20. März komplettiert. Ein wenig wurde umgruppiert um es übersichtlicher zu machen. Nur die Vitrine ist noch nicht eingeräumt, da zuvor noch gereinigt werden muss.